Gesundheitsmanagement

Unsere Gesundheit ist eine wichtige Ressource, die es zu pflegen gilt. Nicht nur im Privaten, auch im Arbeitsumfeld. Dass Unternehmen ist dabei eine von vielen Lebenswelten, in der die Rahmenbedingungen so gestaltet sein sollten, dass Gesundheitserhaltung überhaupt möglich ist. Nicht wenig Zeit verbringen die meisten Menschen schließlich bei ihrer Arbeit bzw. an ihrem Arbeitsplatz. Die Idee des Gesundheitsmanagements ist in der Ottawa Charta festgelegt, die zum Ziel hat, Menschen zu befähigen, selbstbestimmt mit ihrer Gesundheit umzugehen. Dies soll vor allem durch die Vermittlung von Gesundheitswissen und Schaffung von gesunden Rahmenbedingungen erfolgen.

Dass Gesundheit nicht nur „Privatsache“ ist, zeigt sich in der Implementierung der geltenden Gesetze im Bereich des Arbeitsschutzes, des betrieblichen Eingliederungsmanagements und auch im Rahmen des Präventionsgesetzes von 2016. Mit diesem Gesetz sollen Prävention und Gesundheitsförderung in den verschiedenen Lebenswelten greifen: In der Kita, der Schule, am Arbeitsplatz und im Pflegeheim.

Das Gesetz zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention regelt die Zusammenarbeit von Sozialversicherungsträger, Länder und Kommunen in den Bereichen Prävention und Gesundheitsförderung. Davon profitieren auch Unternehmen, die eine stärkere Förderung durch die Krankenkassen bei der Durchführung von präventiven Maßnahmen erhalten.

Eine gesundheitsorientierte Unternehmensstrategie nutzt alle Beteiligten: Ein verbessertes Arbeitsklima steigert das Wohlbefinden jedes Einzelnen. Dies führt zu geringeren Fehlzeiten, höherer Motivation und Produktivität am Arbeitsplatz. Nach außen wird das Unternehmen attraktiver für oftmals so hart umkämpfte Fachkräfte.

Ein zielführendes betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) beinhaltet neben Arbeitsschutz, dem betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM) und der betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) ein klares, strategisches Ziel und eine entsprechende Planung. Hierfür ist auch ein klares Bekenntnis der Entscheider zur Verankerung des Themas Gesundheit im Leitbild des Unternehmens wichtig.

Auf dieser Basis kann für Unternehmen jeder Größe ein funktionierendes BGM entwickelt werden. 98% der deutschen Unternehmen beschäftigen weniger als 50 Mitarbeiter und scheuen oft die Einführung eines BGM. Vornehmlich wird dies begründet mit vermeintlich mangelnden finanziellen oder personellen Ressourcen. Dabei ist ein gut geplantes und vor allem strategisches BGM nicht zwingend mit hohen Kosten verbunden. Oftmals sind die umfassenden BGM Konzepte großer Unternehmen gar nicht zielführend genug geplant oder es fehlen wesentlichen Bestandteile, wie etwa die Entwicklung einer gesunden Führungskultur. Hier können kleinere Unternehmen punkten. Die unmittelbare Wirkung gezielter Maßnahmen in kleineren Unternehmensstrukturen ist deutlich höher.

Workshops und Beratungspakete

Betriebliches Gesundheitsmanagement

Die Arbeitswelt verändert sich und mit ihr die Anforderungen an die Arbeitnehmer. Mehr denn je müssen sie kompetent, innovativ und flexibel sein. Und dabei gesund und leistungsfähig bleiben. Gesundheit und Leistungsfähigkeit ist dabei aber kein Zufall und nicht nur Privatsache der Mitarbeiter. Erfolg und positives Ergebnis eines Unternehmens brauchen heute auch ein ganzheitliches Gesundheitsmanagement, das gesundheitsfördernde Rahmenbedingungen schafft.

Betriebliche Gesundheitsförderung

Unternehmen müssen die Gesundheit und das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter aktiv schützen und fördern, denn sie können es sich angesichts des Fachkräftemangels und der älter werdenden Belegschaften immer weniger leisten, die Potentiale ihrer Belegschaft zu vergeuden. Die betriebliche Gesundheitsförderung setzt dabei auf verhaltensorientierte Maßnahmen, um die Gesundheitskompetenz der Mitarbeiter und damit ihr physisches und psychisches Wohlbefinden zu verbessern.

Angebote für betriebliche Gesundheitsförderung
Angebote für Gesundheitskommunikation

Gesundheitskommunikation

Alle Maßnahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements sollten intern kommunikativ begleitet werden. Durch eine gezielte und strategisch geplante Kommunikation wird neben der reinen Information zum einen das Verständnis für die Maßnahmen geschaffen, aber auch die Beteiligung verbessert. Aber auch nach außen wirkt Kommunikation über betriebliche Maßnahmen zur Gesundheitsförderung: Unternehmen, die sich um das Wohlbefinden der Mitarbeiter kümmern, haben Wettbewerbsvorteile am Bewerbermarkt.